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Leitfähige und antistatische Compounds

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Leitfähige thermoplastische Compounds erweisen sich als zuverlässig und preiswert bei Anwendungen, bei denen statische Entladungen abgeleitet und/oder die vor elektrostatischen Entladungen (ESD) geschützt werden müssen.

Diese speziellen Compounds sind für eine Erweiterung des Flächenwiderstandsspektrums auf 100 bis 1012 Ohm/Quadrat ausgelegt und können für Spritzguss- oder Extrusionsprozesse maßgeschneidert werden.

Mittels verschiedener Technologien können thermoplastische Polymere, die prinizipiell nichtleitend sind, leitfähig gemacht werden. Der genaue Grad der benötigten Leitfähigkeit, ob antistatisch, statisch dissipativ, mit ESD-Schutz, leitfähig oder mit EMI/RFI-Abschirmung, kann erzeugt werden.

Vollständig polymere Typen lassen sich zu leitfähigen Polymeren (IDP) mit Stammpolymeren legieren, für andere Typen werden leitfähige Partikel oder Fiber verbunden und bilden eine leitfähige Matrix im gesamten Stammpolymer.

Leitfähige thermoplastische Compounds besitzen eine Reihe von Vorteilen gegenüber Metallen und Tensidbeschichtungen. Die fertigen Teile sind leichter, einfacher zu bearbeiten und können kostengünstiger transportiert werden. Ihre Herstellung ist in der Regel einfacher und billiger, da keine Sekundärprozesse anfallen und sie nicht so leicht verbeult, beschädigt und verkratzt werden.

Viele leitfähige Compounds können zu Identifizierungszwecken oder aus ästhetischen Gründen voreingefärbt werden, wodurch die Notwendigkeit nachfolgender, zeitraubender Färbeprozesse entfällt. Einige der permanent antistatischen Klassen lassen sich auch transparent gestalten.